FDP nimmt Sorgen der Einzelhändler beim Marktplatzumbau ernst

Kluge Stadtentwicklung8. Mai 2017

Aus Sicht der Freien Demokraten wurden die  Interessen des Einzelhandels zum Thema  ÖPNV insofern berücksichtigt, dass die Koalition die alten Pläne insoweit korrigiert habe, dass auch das erwartete Wachstum des ÖPNV in Marktplatznähe und damit in der unmittelbaren Nähe nun bei den vorgelegten Planungen funktionieren kann. Hieraus könne nach Meinung der FDP-Fraktion künftig noch mehr Publikumsverkehr entstehen.

Es sei auch nicht so, dass die Stadt wie in der Mitteilung der IHK angedeutet werde, unbedingt auf die Haltestelle verzichten wolle und die Fahrgäste der Linie 101 zukünftig an der Berliner Straße aus- und einsteigen. „Dies ist ein Missverständnis“ so FDP-Fraktionschef Oliver Stirböck. Der wichtigste Bus-Zubringer der Linie 101 werde lediglich um 20-30 Meter in Richtung Norden verschoben.

Die Anregung mehr als zwei Bänke und 5 Fahrradständer im Kernbereich des neuen Marktplatzes aufzustellen und dort einen Ort der Begegnung zu schaffen, nehme die Koalition gerne auf. „Auch bei der übrigen Platzgestaltung können noch Ideen in die Planungen einfließen“, so Stirböck.

Die Liberalen teilten daneben ausdrücklich die Auffassung, dass ein professionelles Baustellenmarketing erforderlich sei und die bisherigen  Pläne wohl nicht ausreichen. Hierzu habe die FDP bereits vor drei Wochen eine Anfrage an den Magistrat gerichtet, die jedoch bisher noch nicht beantwortet sei