Thema:

Neue Firmen Willkommen heißen!

Offenbach ist die Stadt der ungegründeten Möglichkeiten. Zwar ist sie Teil einer der stärksten Wirtschaftsräume Europas, profitiert aber zu wenig davon. Offenbachs Finanzprobleme können wir nur mit Wachstum lösen. Ohne höhere Gewerbesteuereinnahmen und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kann die Stadt finanziell nicht gesunden. Die aktuelle Stadtregierung interessieren diese Themen nicht. Sie beschäftigt sich vor allem mit dem Weltklima. Freie Demokraten geht es in Offenbach aber auch um das Investitionsklima. Damit wir die Chancen der Stadt endlich nutzen.

Was wir anpacken wollen:

Die Hauptkritikpunkte der Offenbacher Unternehmen an der Stadt sind „gering qualifizierte Auszubildende“, das „schlechte Image“ der Stadt und die zu geringe „Wirtschaftsorientierung der Verwaltung“. (IHK-Standortumfrage 2014). Hier schneidet Offenbach schlechter ab als in vielen umliegenden Gemeinden. Hier setzen wir an.

Wir bauen die Wirtschaftsförderung aus. Über die Wirtschaftsförderung hat sich Mehltau gelegt. Wir wollen sie personell stärken und dafür nachweislich überbesetzte Ämter verkleinern. Dabei machen wir die Wirtschaftsförderung auch innerhalb des Rathauses stark, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Denn laut IHK-Umfrage haben Kreisgemeinden wie Obertshausen und Langen die Stadt Offenbach längst abgehängt. In der Regel soll die Stadt etwa gewerbliche Bauanträge binnen eines Monats entscheiden und kurz nach Antragstellung verbindlich ein Enddatum mitteilen.

Wir stärken das Stadtmarketing: Offenbach ist besser als sein Ruf. Aber das Stadtmarketing lahmt. Und die Stadt hält sich bei der Anwerbung von Unternehmen nobel zurück. Wir schaffen die Stelle eines „Vertriebschefs“ für Gewerbeflächen und bündeln die Kräfte in Stadt und Stadtkonzern in einer Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH. Dabei öffnen wir diese für interessierte Verbände und Unternehmen etwa der Tourismusbranche.

Wir verbessern die regionale Zusammenarbeit: Frankfurt wäre gerne alleine Weltstadt, ist es aber nur mit der Region gemeinsam. Wir wollen die ökonomische Schlagkraft der Stadt erhöhen durch einen gemeinsamen Wirtschaftsausschuss mit der Nachbarstadt und damit auch die Vermarktungschancen Offenbacher Gewerbeflächen erhöhen.

Wir stärken das kreative Potenzial der Stadt: Wir benötigen ein Dachmarkenkonzept „Kreatives Offenbach“ und eine Verstetigung der Zusammenarbeit mit der HfG über die Stiftungsprofessur. Eine Lederstadt kann auch Kreativstadt werden.

Wir schaffen eine Wirtschaftsförderung 2.0. Wir wollen einen individuellen Online-Zugang für Unternehmen zu allen Rathaus-Dienstleistungen, die unternehmensrelevant sind: So sollen perspektivisch die Firmen sämtliche Verwaltungs-Prozesse digital abwickeln können – von Gewerbeflächen, über Abfallentsorgung bis zu Genehmigungsprozessen. So wollen wir auch das Bürgeramt insgesamt stärken.

Wir entwickeln Offenbachs Brachland. Wir haben freie Gewerbeflächen von insgesamt rund 100 Hektar. Große Flächen sind aber schlecht angebunden oder mit bürokratischen Hürden versehen.

  • Wir wollen den Offenbacher Osten besser verkehrlich anbinden, indem wir – wie im Masterplan vorgeschlagen – die B 448 mit der Laska-Brücke verknüpfen.
  • Im Kaiseleigebiet sind schon zahlreiche Ansiedlungen gescheitert, weil die Unternehmen nur stark begrenzt Stellplätze für Autos anbieten dürfen. Rot-Grüne Anti-Auto-Ideologie. Die Firmen dort brauchen sie aber für Kunden und Mitarbeiter. Wir wollen die Stellplatzsatzung daher auch für den Kaiserlei liberalisieren.

Unsere 3 zentralen Vorschläge

  • Wirtschaftsförderung ausbauen
  • Stadtmarketing stärken
  • Gewerbegebiete besser anbinden