FDP Offenbach solidarisiert sich mit CDU nach Angriff auf Wahlkreisbüro
Stirböck: „Politische Gewalt hat in Offenbach keinen Platz – jeder Extremist ist Mist“
Die FDP Offenbach verurteilt den Angriff auf die CDU-Kreisgeschäftsstelle und das Wahlkreisbüro am Bieberer Berg aufs Schärfste und erklärt der Offenbacher CDU ihre volle Solidarität. Unbekannte hatten mehrere Steine gegen die Fensterfront des Büros geworfen. Dabei wurden sechs Scheiben beschädigt und erheblicher Sachschaden verursacht.
„Wer politische Gegner einschüchtern, bedrohen oder mit Gewalt zum Schweigen bringen will, greift unsere demokratische Kultur an. Politik wird mit Argumenten gemacht – nicht mit Steinen“, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Oliver Stirböck im Namen des Kreisvorstands und der FDP Offenbach.
Besonders besorgniserregend sei ein inzwischen veröffentlichtes Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene, in dem die Verantwortung für den Angriff reklamiert und zu weiteren Angriffen aufgerufen wird. Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern dauern an.
Stirböck betont: „Unsere Solidarität gilt den Freundinnen und Freunden der Offenbacher CDU und allen Menschen, die dort politisch arbeiten. Demokraten können hart miteinander streiten – und das sollen sie auch. Aber bei Gewalt und Einschüchterung gibt es keine Parteigrenzen. Da stehen Demokraten zusammen.“
Für die FDP sei dabei die politische Richtung der Täter unerheblich: „Rechts, links oder religiös motiviert: Extremismus bleibt Extremismus. Jeder Extremist ist Mist. Wer Gewalt zum Mittel der politischen Auseinandersetzung macht, stellt sich gegen die Grundregeln unserer freiheitlichen Demokratie.“
Die FDP Offenbach hofft auf eine schnelle Aufklärung der Tat und konsequente strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen.
