Rede zu Open-Data – Dominik Schwagereit

13.06.2022

Meine Damen und Herren,

wer den Koalitionsvertrag liest, der sieht, dass wir dem Thema open-data breiten Raum eingeräumt haben. Und da der Magistrat den Vertrag kennt, ist er auch nicht untätig geblieben, sondern hat sich schon auf den Weg gemacht. Auch hier sind dicke Bretter zu bohren, will man keine sinnfreien Insellösungen am Ende haben.

Der Magistrat hat also schon eine umfangreiche Open-Data-Strategie angestoßen und die dafür zuständige Stabsstelle Digitalisierung hat schon weitreichende Vorarbeiten für die weitere Umsetzung geleistet. Unter anderem hat hierbei hat bereits eine verwaltungsinterne Dateninventur stattgefunden.

Zur Umsetzung einer Open-Data-Strategie sind umfangreiche technische Vorarbeiten u.a. mit externen Dienstleistern zu erbringen, aber auch in der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen. Daher ist Offenbach Mitglied des Bundes-Netzwerks „Open Data in Kommunen“ und tauscht sich uns dort intensiv mit anderen Kommunen zu Open Data-Strategien und technischen Lösungen aus. Ebenso gibt es hierzu ein IKZ-Projekt. 

Neben technischen Fragen geht es auch um soziale/Change-Fragen und die Einbindung des Digitallots:innen-Netzwerk, welches gerade aufgebaut wird (2022 Start Verwaltung, 2023 Start in Stadtwerken).

Sie sehen die kleine aber feine Stabsstelle Digitalisierung hat schon vieles in Gang gebracht – aber es ist derzeit noch im Fluss. Von daher haben wir den Antrag der ofa etwas umgebaut und nehmen Bezug auch die schon stattfindenden Aktivitäten. Da es sich um ein sehr umfassendes Projekt mit vielen Facetten handelt, ist es natürlich wünschenswert, wenn der zuständige Fachausschuss nach Erreichen von belastbaren Zwischenergebnissen hierüber informiert wird. 

Wir würden und über eine breite Zustimmung freuen.