Baustellen sind Teil der „Offenbach-Konjunktur“

25. Oktober 2019

Sie sind der unbestrittene Aufreger in der Stadt: „Die aktuellen Baustellen in Offenbach nerven und lassen einem das Blut in den Kopf schießen“, meint der Offenbacher FDP-Stadtverordnete Oliver Stirböck. Aber sie seien in der Vielzahl auch der Beweis dafür, dass Offenbach auf Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien angekommen ist und sich endlich was entwickle. „Während jahrelang die Dynamik an Offenbach vorbeigezogen ist, gibt es nun eine Offenbach-Konjunktur. Sie geht sogar über das Wachstum in der Region hinaus“, meint Stirböck, der auch der Regionalversammlung Südhessen angehört. „Baukräne und Bauzäune sind daher kurzfristig schwere Belastungen, sie bieten aber die Chance für neues Wohnen und neue Arbeitsplätze. Insofern sind sie ein tolles Symbol für die positive Entwicklung der Stadt“. Natürlich gäbe es auch andere Baustellen, etwa Straßen- oder Leitungssanierungen. Immerhin ist nach Stirböcks Informationen ist die Vollsperrung der Mainstraße, dort war es eine Trinkwasserleitung zu sanieren, nächste Woche vorüber. „Damit haben wir das Schlimmste überstanden“, atmet der Freidemokrat auf. Es sei dabei sinnvoll gewesen, die Ferienzeiten einzubeziehen. Man müsse sicher immer prüfen, ob alle Baustellen, optimal aufeinander abgestimmt sind. Eine schmerzfreie Weiterentwicklung der Stadt könne es aber nicht geben.