Breitere Unterstützung für Linie 16

Mehr Mobilität beginnt im Rathaus30. Juni 2017

Die Offenbacher FDP-Fraktion hat die Pläne des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Peter Freier zur Weiterführung der Linie 16 bis zur Kaiserstraße begrüßt. „Es ist ein wichtiger Schritt, dass in Frankfurt und Offenbach in allen Parteien nunmehr die Erkenntnis reift, dass der Rückbau der Linie 16 ein Treppenwitz im Zeichen einer zusammenwachsenden Region der Stadtgeschichte war“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Oliver Stirböck. Damit verbreitert sich die Unterstützung für eine bessere verkehrliche Verknüpfung des engsten Kerns der Region. Zunächst sei dies eher ein Spezialthema von FDP und Grünen gewesen. Stirböck erinnerte daran, dass die FDP-Fraktion bereits im Jahr 2006 eine Initiative des damaligen grünen Dezernenten Tom Koenigs aufgenommen hatte, die Linie 16 wieder zu verlängern. Dies sei damals aber „medial und politisch“ wenig goutiert worden, erinnert sich Stirböck. Die damalige Ampel-Koalition habe in einem Antrag prüfen lassen, ob alternativ zur Linie 16 eine Busverbindung möglich sei. Dies sei damals aber finanzpolitisch gescheitert. Im aktuellen Kommunalwahlprogramm der FDP heiße es, dass eine bessere Verbindung zu den angrenzenden Frankfurter Stadtteile erforderlich sei. Daher formuliere auch der Koalitionsvertrag, dass „die Offenbacher Innenstadt mit dem ÖPNV besser erreichbar sein muss – gerade von Frankfurt aus. Gemeinsam mit Frankfurt und dem RMV wollen wir Lösungen erarbeiten, wie wir Fechenheim und vor allem Oberrad besser an Offenbach anbinden.“ Der Freidemokrat erinnert auch daran, dass im Rahmen der von den Städten Offenbach und Frankfurt im letzten Jahr begrüßten Studie „Stadtraum ohne Grenzen“ die Revitalisierung der Straßenbahnlinie in Offenbach bis zur Kaiserstraße vorgeschlagen bzw. ihre Verlängerung bis nach Fechenheim diskutiert worden sei. „Die Zeit ist reif, entweder die Straßenbahn zu revitalisieren oder dies stärkere Verzahnung beider Städte durch Busse zu erreichen“, so Stirböck. Die Stadt Offenbach könne das sicherlich nicht alleine stemmen. Dies sei ein Kraftakt, der von Frankfurt und Offenbach gemeinsam geleistet werden müsse